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Unternehmen Knisel
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Chronik

Keimzelle der Firma Knisel war das Gasthaus Rössle in Mühlhausen. Im Nebengebäude, dem heutigen Büro, waren die Tankstelle, die Taxizentrale, die Fabrikationsstätte für Fahrräder der Marke Wikni" sowie eine Nähmaschinenvertretung untergebracht.
1928 kauften Julie und Wilhelm Knisel den ersten Omnibus.
Mit dem Hansa Lloyd wurden zunächst die Arbeiter der Firma Salamander nach Kornwestheim befördert. Und am Wochenende unternahmen die Gemeinden und Vereine Ausflüge zu den Schönheiten im Ländle
Schnell wuchs die Knisel-Flotte auf vier Busse an. Der Krieg stoppte die rasante Entwicklung des Unternehmens.
Die Fahrer Paul Greiner, Ernst Pfau, Paul Frankenhauser und auch Wilhelm Knisel sowie alle Busse wurden mit dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges eingezogen.
Nach dem Krieg fand Wilhelm mit etwas Glück im Schwarzwald einen der alten Busse und mit diesem Magirus ging es wieder weiter.
Knisel eröffnete 1946 den Linienverkehr von Aldingen nach Bad Cannstatt und zwei Jahre später die Linie von Mühlhausen nach Feuerbach.
Ein neuer Betriebshof wurde in den Auwiesen gebaut. Und in der Wirtschaftswunderzeit verreiste man mit dem Omnibus!
Frau Schüller kam als neue Ansprechpartnerin für die Kunden.
1954 übernahm dann Willi Knisel die Geschäftsführung des elterlichen Unternehmens, das er bis heute erfolgreich
leitet. Neben seinen Aufgaben im Unternehmen, engagierte er sich über 25 Jahre aktiv im Vorstand des WBO, zudem war er bei der IHK in der Ausbildung und beim Arbeitsgericht als Schöffe tätig.
Für seine ehrenamtliche Verdienste erhielt Willi Knisel 1988 die Ehrennnadel des Landes Baden-Württemberg.
Anfang der 60-er Jahre traten die jüngeren Brüder Wolfgang und Rolf in das Unternehmen ein. Wolfgang Knisel leitet bis heute die Werkstatt.
1965 starb Wilhelm Knisel.
Es kam zum Busbetrieb eine FIAT-Werkstätte dazu. Kurt Frey war der Meister, Hannelore Reiner, Heidi und Lisa Knisel bildeten das Büroteam.
Mit der Einrichtung des Bildungszentrums in der neuen Gemeinde Remseck benötigte man einen Schülerverkehr. Bis heute fahren die Schüler in Remseck täglich mit der Linie 405.
Der Betriebshof wurde erweitert und
modernisiert.
In den achtziger Jahren erfolgte dann die Integration in den Übergangstarif des VVS.
Die Seniorchefin und Rössles-Wirtin Julie
Knisel starb 1982. Das Büro neben dem Rössle wurde renoviert und das neue Büroteam mit Matthias Knisel und Kirsten Mannigel zog in die modernisierten Räume ein. Mit interessanten Reiseprogrammen setzte man neue Akzente.
Die Einführung des Sonderfahrplans und Sondertarifs Volksfestexpress zum Cannstatter Wasen brachte auf der Linie 402 großen Erfolg.
1993 wurde das Unternehmen Partner im Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart und sämtliche Linien wurden in ein gemeinsames Tarifsystem integriert.
Seit diesem Zeitpunkt kann man nun mit einem Fahrschein alle öffentlichen Verkehrsmittel in der Region Stuttgart benutzen.
Die Verlagerung der Schulstandorte in Remseck und der neue Ortsteil Pattonville erweiterte das Aufgabenfeld im Schülerverkehr.
1996 war ein Knisel-Bus Blickfang der tollen BDS-Leistungsschau im Stadtbezirk Mühlhausen.
Das Verkehrsangebot der Firma Knisel im
ÖPNV wurde angepaßt. Der StadtBus Remseck wurde aus der Taufe gehoben und das Angebot der Linie 401 deutlich verbessert.
1999 Matthias Knisel wird geschäftsführender Gesellschafter. Seit dem Abschluss des Studiums der Verkehrsbetriebswirtschaft an der Fachhochschule Heilbronn im Jahr 1992 ist er als dritte Generation im Unternehmen tätig.
Bei strahlendem Sonnenschein feierte das Unternehmen im Betriebshof zwei tolle Tage das 70-jährige Jubiläum. Die seit Jahrzehnten geplante Verlängerung der Stadtbahnlinie U14 nach Remseck wurde 1999 realisiert. Der StadtBus Remseck wurde aus der Taufe gehoben und dabei feierte der neue Mercedes-Benz CITO Weltpremiere. Auf der Linie 401 wurde der 30-Minuten-Takt eingeführt und der Verkehr an Sonn- und Feiertagen wieder aufgenommen. Damit wurde das Verkehrsangebot hauptsächlich für die Bürger von Zazenhausen deutlich verbessert.
2000 + x Millennium, Sonnenfinsternis, Einführung der neuen Währung Euro... Ein Höhepunkt jagte den anderen. Der StadtBus in Remseck schreibt Erfolgsgeschichte: stetig steigende Fahrgastzahlen führen bereits 2002 zu einer Fahrplanverdichtung im morgendlichen Berufs- und Schülerverkehr
Auch die Linien 401 und 405 erfordern aufgrund der sehr guten Kundennachfrage zusätzliche Fahrten im ÖPNV.
Erfolgreiche Katalogreisen und die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Akzente - Reisen und dem Kollegen Omnibus Dannenmann aus Weinstadt erfordern ein kontinuierliches Wachstum.
Das Unternehmen firmiert seit 2003 unter der Bezeichnung Knisel Bus + Reisen GmbH & Co. KG und feiert das 75-jährige Unternehmensjubiläum mit zahlreichen Aktion für seine Kunden. Frau Heidrun Reuscher und Frau Andrea Insinger sind das neue Büroteam. Der StadtBus ist seit 2003 im Auftrag der Stadtwerke Remseck am Neckar in Remseck im Einsatz. Willi Knisel feiert 2004 sein 50-jähriges Dienstjubiläum und ist mit seiner Frau Lisa gerne für seine Kunden in ganz Europa unterwegs. Monika Bode ist seit 25 Jahren und Branko Zajec seit 30 Jahren dabei
2006 kommen 18 moderne Omnibusse täglich für die Kunden zum Einsatz.
Die Fußball-WM bringt Gäste aus aller Welt in die Busse.
Im November 2006 geht mit Wolfgang Knisel die zweite Generation in den wohlverdienten Ruhestand.
2007 ist die Turn-WM in Stuttgart der Höhepunkt.
Der Betriebshof in Stuttgart-Mühlhausen wird 2008 aufgegeben. Das Busdepot zieht nach Kornwestheim um. Aus dem ehemaligen Gewerbegebiet wird ein hochwertiges Wohngebiet.
Auf dem Areal des ehemaligen Betriebshofes entstehen fünf moderne Mehrfamilienhäuser nach dem zukunftsweisenden KfW 60-Standard.

Bei strahlendem Herbstwetter wird bei der Kirbe in Mühlhausen der 100. Omnibus der Firma Knisel von Herrn Bürgermeister Balzer und Herr Bezirksvorsteher Löffler getauft. Der Bus erfüllt die strengen Vorgaben des Umweltzeichen "Blauer Engel " und wirbt mit seiner Beklebung für das 10-jährige Jubiläum im StadtBus Remseck.

Durch die Besiedlung des Neubaugebietes Hohlgrabenäcker in Zazenhausen wird die Linie 401 mit finanzieller Unterstützung durch die Landeshauptstadt Stuttgart und die Stuttgarter Straßenbahnen AG aufgewertet. Seit September 2011 fahren die Busse im 20-Minuten-Takt. Durch die ständig steigenden Fahrgastzahlen fahren darüber hinaus seit 2012 zusätzliche Busse im morgendlichen Hauptverkehr. Die Firma Knisel ist Pilotbetrieb im VVS-Projekt NaMoReg Nachhaltige Mobilität in der Region Stuttgart. Seit dem Frühjahr 2013 sind alle Kniselbusse in Echtzeit unterwegs.  

Am 30.Januar 2013 stirbt Wolfgang Knisel ganz plötzlich. Am 1.September 2013 stirbt Willi Knisel nach langer Krankheit. Die Firma Knisel nimmt sehr erfolgreich an dem Projekt "SIA-Verantwortung und Erfolg im Mittelstand" der Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Stuttgart teil. Im Rahmen der WIN-Charta des Landes Baden-Württemberg verpflichtet sich die Firma Knisel Nachhaltigkeit in ihrer Unternehmensphilosophie zu verankern. Im September 2015 befördert Knisel die Athleten der Gymnastik-WM zu den Wettkämpfen in Stuttgart. Sehr stolz wird der größte Auftrag der Unternehmensgeschichte von der Planung bis zur Durchführung bewältigt.  Zum Fahrplanwechsel 2016 wird aufgrund der stark gestiegenen Fahrgastzahlen auf der Linie 401 ein neues Fahrplanangebot eingeführt. Die Verbindung zwischen Zazenhausen und Zuffenhausen wird verstärkt und in der Hauptverkehrszeit wird nun ein 10-Minuten-Takt angeboten.